Girard-Perregaux

Exzellente Schweizer Hochuhrkunst mit langer Herstellungstradition.

Geschichte entdecken

Mit Ursprüngen, die auf 1791 in Genf zurückgehen und auf die Arbeit des Uhrmachers Jean-François Bautte zurückzuführen sind, nahm die Manufaktur ihren endgültigen Namen 1856 nach der Hochzeit von Constant Girard und Marie Perregaux in La Chaux-de-Fonds, der Schweiz an. Sie zählt zu den ältesten ununterbrochen fortlaufenden Hochuhr-Manufakturen der Welt.

Das charakteristische technische Merkmal von Girard-Perregaux ist das Tourbillon mit den drei Goldbrücken, das 1889 auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt wurde und dort die Goldmedaille gewann. Zum ersten Mal in der Geschichte der Uhrmacherei waren die Brücken des Uhrwerks nicht mehr nur versteckte strukturelle Elemente, sondern wurden zur sichtbaren Facette des architektonischen Designs der Uhr.

Als historisches Referenzbeispiel war Girard-Perregaux die wegweisende Marke bei der Serienproduktion von militärischen Armbanduhren für die Kaiserliche Deutsche Marine im Jahr 1880. Ebenso legte sie in den 1970er Jahren die Schwingfrequenz von Quarzbewegungen auf 32.768 Hz fest – ein technischer Standard, der später von der gesamten globalen Uhrmacherindustrie übernommen wurde.

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